Mittwoch, 28. November 2012

Rezept: Kürbispesto

Irgendwo im Internet hatte ich letztens ein Rezept für Kürbispesto entdeckt. Abgespeichert habe ich es mir sofort, leider habe ich die Quelle nicht mit gespeichert.

Letzte Woche habe ich es dann endlich ausprobiert. Eigentlich habe ich mich komplett an das Rezept gehalten, bis auf die Tatsache, dass ich nur die halbe Menge gemacht und Butternut-Kürbis anstatt Hokkaido-Kürbis verwendet habe (den hatte ich halt noch da).


Hier das Original-Rezept für Kürbispesto, welches wohl ursprünglich aus der "köstlich vegetarisch" (5/2011, S. 58) stammt.

Zutaten:
600g Hokkaido-Kürbis
150ml Gemüsebrühe
60g rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
50g Pinienkerne
1 EL + 85ml Olivenöl
75g Parmesan (frisch gerieben)
Kurkuma
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Den Hokkaido-Kürbis waschen, (andere Kürbis-Sorten, wie auch Butternut, natürlich schälen) halbieren, faseriges Kerngewebe und Kerne entfernen, in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden und diese Spalten in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
In der Gemüsebrühe im geschlossenen Topf ca. 10 Minuten dünsten.
Inzwischen rote Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, Zwiebeln fein würfeln.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und abkühlen lassen.
1 EL Olivenöl in Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin kurz anschwitzen. Zur Seite stellen.
Parmesan am Stück fein reiben.
Den Kürbis ggf. abgießen und mit 85ml Olivenöl, Pinienkernen und Parmesan in einen Mixbehälter geben.
Die Knoblauchzehen dazu pressen, 1 Msp. Kurkuma zugeben und alles mittelfein pürieren.
Mit Salz, schwarzem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und Zwiebelstückchen unterrühren.
(falls sich hier jemand als Autor wiedererkennt, darf er/sie sich gerne melden!)

Bei mir hatte es nicht wirklich diese "körnige" Pesto-Konsistenz, es glich eher der Konsistenz eines Pürees, aber das finde ich nicht weiter schlimm.
Das Kürbispesto schmeckt echt lecker und ist eine schöne Alternative zum sonst üblichen Pesto alla Genovese bzw. Pesto Rosso.

Natürlich könnte man das Pesto einfach pur mit Nudeln essen. Im Rezept wird auch angegeben, dass es zu warmen Brot sehr gut schmecken soll.
Ich habe aber direkt ein "richtiges" Gericht gekocht. Was genau, zeige ich euch in einem separaten Post. Und da danach nur noch ein kleines Gläschen Pesto übrig geblieben ist, werde ich nächste Tage nochmal für Nachschub an Kürbispesto sorgen :-)



Fotografieren ist bei dem Wetter ja echt schlimm. Kommt man nach der Arbeit nach Hause, ist es schon dunkel. Ohne Blitz fotografieren geht ja kaum. Wenn man allerdings doch genug Lichtquellen in der Wohnung gefunden hat, so dass man ohne Blitz fotografieren kann, besteht die nächste Challenge darin, zu fotografieren, ohne den Kamera-Schatten mit drauf zu haben. Argh! Ich kriegs nicht besser hin...

Kommentare:

  1. Ja, die Sache mit dem Licht ist echt mies ... bei mir noch das Problem, dass meine Kamera ohne Blitz nicht vernünftige Fotos machen kann :D Alles verwaschen, unscharf und nicht schön. Schon gemein, der Winter.

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  2. ui, das sieht lecker aus und wird sich gemerkt!

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