Montag, 25. Februar 2013

Wenn schon sch....

...dann richtig sch...!

Moah, was ein Montag! Ich hoffe eurer war besser. Und ich habe ein bischen Schiss, vor dem, was da möglicherweise noch kommt. Am besten bewege ich mich nicht mehr von der Couch weg. Aber fangen wir von vorne an.



Über's Wochenende war ich in London. War auch alles toll, schön, super, lecker (nur arschkalt). Sonntag Abend ging es zurück nach Haue. Planmäßig um 22.30 Uhr in Düsseldorf gelandet. Alles wunderbar. Und dann: warten, warten, warten. Um 23.20 Uhr lief das Gepäckband endlich an, nach 50 Minuten! Naja, unsere Koffer waren dann mit als erste dabei, also schnell zum Parkplatz und dann ab nach Hause (bzw. zu meinem "zweiten Zuhause").
Heute morgen dann bin ich von meinem "zweiten Zuhause" direkt zur Arbeit gefahren, das sind ziemlich genau 100 km. Das meiste zum Glück ohne Stau, nur auf einem Stückchen auf der A40 staut es sich immer. Wie auch heute morgen. Stop and Go. Ich auf der linken Spur. Bremsen. Beschleunigen. Bremsen. Gas geben. Und auf einmal "Scheiße!!!". Ich bremse und merke in dem Moment, dass es krachen wird - WUMMS! Schön jemandem hinten drauf gefahren. Klassischer Auffahrunfall. Warnblinklicht an, auf den Standstreifen gefahren und dann erstmal eine halbe Stunde in der Kälte auf der Polizei gewartet. Die dann auch nicht mehr macht, als mich mit 35 € Verwarngeld zu beglücken und die Personalien aufzunehmen. Zum Glück waren beide Autos noch fahrtauglich und dem Vordermann und mir war nix passiert, so dass wir dann fahren konnten.
Aber mein Auto, das hat gelitten :-( Ein Schweinwerfer kaputt, Kühlergrill weggedrückt, Stoßstange verschoben und Motorhaube verbeult. Ich habe es vorhin mal bei meinem Autofritzen abgegeben. Mal schauen, ob sich eine Reparatur überhaupt noch lohnt :-((( *schnief*. Hat ja schließlich schon 150.000km und 15 Jahre auf dem Buckel und die ein oder andere Macke - oder wie ich es nenne: special effect!


Und so ganz richtig sitzt es mir auch nicht. Abgesehen von dem Schock, der mir glaub ich immer noch in den Knochen steckt, tut mir mein Nacken irgendwie ein bisschen weh. Nicht doll, ich habe auch keine Kopfschmerzen, aber so ganz normal fühlt sich das nicht an.
Aber halt, ich war ja noch gar nicht fertig. Meine Mutter hat mich dann beim Autofritzen abgeholt und mich nach Hause gebracht. Dort haben wir noch eben gequatcht und ich wollte ihr meine beiden neuen, frisch in London geshoppten Oberteile zeigen. Und dann sehe ich, das ich die coole neue Sweatshirt-Jacke in S gekauft habe, ich brauche aber L! Moah!! Ich hatte im Geschäft sogar die in L anprobiert, aber dann nochmal gegen eine neue ausgewechselt, da meine kein Preisschild dran hatte. Da hab ich mich wohl vergriffen. Naja, ich hab grad mal ne E-Mail an den Customer Support geschickt, mal schauen, was die antworten.

Und, wie war euer Montag so???

Samstag, 23. Februar 2013

DIY-Weihnachtsgeschenk: Union Jack-Schlüsselbrett (Tutorial)

Jaaaa, ich weiß! Weihnachten ist schon über zwei Monate her. Aber trotzdem zeige ich euch heute - eeetwas verspätet - das letzte meiner DIY-Weihnachtsgeschenke 2012!
***
Männer sind ja nicht so einfach zu beschenken.
Mein Freund lässt aber ab und an durchblicken, dass er dieses oder jenes ganz gerne hätte. Und da er Ende des Jahres umgezogen ist, bot sich natürlich die ein oder andere Sache für die neue Wohnung an. Und somit gab es für ihn (unter anderem) ein Schlüsselbrett zu Weihnachten. 
Die meisten Schlüsselbretter/-kästen finde ich nicht so toll, die sind so klein, klapprig und schließen kann man die Kästen bei dicken Schlüsselbünden eh nie. Da gefallen mir die Exemplare, die meine Mutter für meine Eltern und mich gebastelt hat, schon bedeutend besser. Einfach ein dickes Holzbrett im gewünschten Design gestalten, Haken reindrehen, aufhängen, fertig.


Da mein Freund sich schon im Herbst für die neue Wohnung eine Fußmatte im London-Underground-Design gekauft hatte, war für mich schnell klar, dass ich diese Farben auch im Schlüsselbrett aufgreifen wollte, und so entschied ich mich für ein Schlüsselbrett im Union Jack-Design.
Sehr hilfreich war diese Seite, die die richtigen Proportionen innerhalb der Flagge angibt. Auf der Wikipedia-Seite zur Union Jack gibt es auch Angaben zu den Farbtönen in diversen Farbsystemen, falls man sich genau an die Orignal-Farben halten möchte (ich habs hier nicht so genau genommen).


Beim werkeln habe ich ein paar Fotos gemacht, hieraus habe ich für euch ein Tutorial geschrieben. Here we go...

DIY-Schlüsselbrett
Plant für dieses Projekt ein bisschen Zeit ein, denn zwischen den einzelnen Lackierungsschritten muss die Farbe natürlich immer wieder (am besten über Nacht) trocknen!


Material:
- Holzplatte 30x15cm, ca. 2,5 cm dick
- Farbe (ich habe Acryllack verwendet)
- Klarlack (zum Sprühen)
- Häkchen
- Schmiergelpapier
- je nach Wunsch: Pinsel oder Schwämmchen
- Malerkrepp
- Bleistift, Lineal, Geodreieck
- Bohrmaschine mit Holzbohrern (zur Not gehen auch Betonbohrer ;-)
- am besten eine Werkbank oder alternativ Schraubzwingen
- Stahlnagel
- Zeitungen und Folie zum Unterlegen

1) Lasst euch im Baumarkt die Holzplatte in den gewünschten Maßen zuschneiden. Die Union Jack kommt im Verhältnis Breite 2 : Höhe 1 daher, ich habe dann als Größe 30 x 15cm gewählt.

2) Markiert zwei Punkte, die später die Löcher zur Aufhängung des Schlüsselbretts werden.
3) Befestigt das Brett in einer Werkbank oder mit Schraubzwingen an einem Tisch, so dass das Brett nicht verrutschen kann.

4) Bohrt mit der Bohrmaschine die Löcher für die Aufhängung in das Brett. Am besten eignen sich dafür natürlich Holzbohrer. Da ich im Keller meiner Eltern keine gefunden habe (sie hatten auch keine, die lagen dann unterm Weihnachtsbaum), habe ich Betonbohrer genommen. Das erfordert allerdings mehr Geduld, Kraft und sollte in Etappen durchgeführt werden, da diese Bohrer sich nicht so schön durchfräsen und heiß werden.
5) Beim Bohren ist mit Sicherheit die Rückseite etwas ausgefranst, das lässt sich leider kaum vermeiden. Hier kommt nun das Schmiergelpapier zum Einsatz. Auch die Kanten des Brettes solltet ihr bearbeiten, so dass alles schön abgerundet und entgratet ist.
6) Zunächst habe ich das Brett von allen Seiten weiß grundiert. Ob hier ein Anstrich reicht oder ein weiterer Anstrich notwendig ist, hängt natürlich von eurer Farbe und von eurer Holzmaserung ab. Gut trocknen lassen!
7) Jetzt gehts schon ans Motiv. Man könnte es sicherlich mithilfe von Kopierpapier von einer Papiervorlage auf das Brett kopieren. Ich habe es allerdings mit Bleistift, Geodreieck und Lineal direkt auf das Holzbrett aufgezeichnet.

8a) Jetzt werden die einzelnen Flächen ausgemalt. Dazu klebt ihr diese ordentlich mit Malerkrepp ab. Auch wenn man das Krepp richtig fest andrückt, "soppt" die rote/blaue Farbe etwas drunter (siehe Bild - rote Farbe), das gibt hässliche unscharfe Kanten.

8b) Daher pinselt erst eine dünne weiße Schicht über die Kante Krepp-Holz und lasst diese eben trocknen. Erst danach die entsprechenden Flächen rot bzw. blau ausmalen. Dann werden die Kanten schön ordentlich (siehe Bild bei 8a - blaue Farbe). Immer schön trocknen lassen, nächste Fläche abkleben, erst mit weiß die Kante bearbeiten, dann wieder rot bzw. blau. Immer so weiter, bis das Motiv komplett fertig ist.

9) Wenn alles gut getrocknet ist, einmal ordentlich mit dem Klarlack einsprühen (am besten draußen und alles drumherum gut abdecken), so dass die Lackierung etwas widerstandsfähiger wird.
10) Schließlich müssen nur noch die Häkchen rein. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch ein Blatt Papier in der Größe eures Brettes zuschneidet und dort die Häkchen-Positionen markiert (ich habe zwei Reihen gewählt, eine mit vier, eine mit fünf Häkchen, jeweils fünf Zentimeter Abstand dazwischen). Das Blatt Papier klebt ihr auf das Brett und dann piekst ihr mit dem Stahlnagel in jede Markierung einmal rein, schon sind die Häkchen-Positionen auf dem Brett markiert. Das Blatt Papier kann dann wieder entfernt werden.

11) Ich bin so vorgegangen, dass ich das Häkchen erst ca. 3-4 mm reingedreht habe und dann wieder komplett rausgedreht habe. So konnte ich die Holzspäne, die durch das reindrehen entstanden sind, entfernen. Dann habe ich das Häkchen komplett reingedreht. Das geht ganz gut per Hand, zur Not hilft auch eine Zange.

Und dann seid ihr FERTIG!


Das Schlüsselbrett an seinem "Einsatzort".

Habt ihr ein Schlüsselbrett? Wie siehts aus? Und habt ihr schon einmal mit Holz gewerkelt?

P.S.: Nachträglich verlinke ich es noch bei Scharlys Kopfkino.

Dienstag, 19. Februar 2013

Unser erster Basteltag!

Als ich mich vor einigen Wochen meine zwei Freundinnen A. und E. fragten, ob ich Lust auf einen regelmäßigen Basteltag hätte, war meine Antwort natürlich klar: Ja!
Relativ schnell hatten wir uns auf die "Rahmenbedingungen" geeinigt: Einmal pro Monat, jeder ist reihum Gastgeber und bereitet auch die Projekte für den Tag vor.

Der erste Basteltag sollte bei mir stattfinden. Sofort kamen mir alle möglichen Ideen für Projekte, die ich auf meinem Pinterest-Board "Craft-Party" sammelte (und auch weiterhin sammle). Irgendwann habe ich mich dann auf drei Projekte festgelegt:

- Körnerbrot backen
- Wimpelkette nähen
- Frühlingsblumen basteln

Letzte Woche Freitag war es dann soweit, unser erster Basteltag stand an :-)

na, wer findet seine Wimpelkette auf dem Bild wieder? :-)
Das Material lag bereit, ein paar Ideen als Inspiration hatte ich zusammengesucht und alles Weitere war auch vorbereitet. Krankheitsbedingt waren wir dann leider nur zu zweit. Aber dennoch hatten A. und ich einen schönen Tag.

Begonnen haben wir mit dem Körnerbrot.
Als Rezept hatte ich mir eins rausgesucht, welches ich mal bei Sindy (Ms. Fisher) als Körnerbrot à la Laura (Tagträumerin) entdeckt hatte. Wir haben die dreifache Menge direkt auf einmal verrührt, weil wir auch für E. ein Brot backen wollten, damit sie jedenfalls etwas vom Basteltag hat.


Das verrühren war bei der Menge gar nicht so einfach, ein Löffel half da schon nicht mehr, also mussten zwischenzeitlich die Hände ran ;-)


Irgendwann hatten wir es geschafft und das Brot auf die Kastenformen verteilt (das dritte Brot haben wir erst später gebacken, da wir nur zwei Formen hatten). Schon nach wenigen Minuten strömte ein herrlicher Duft durch die ganze Wohnung. Alle paar Minuten saßen wir gespannt vorm Backofen ;-) Als wir dann später das letzte Brot backen wollten, stellten wir fest, dass der restliche Teig nochmal ordentlich aufgegangen war! So konnten wir statt einem sogar nochmal zwei Brote backen.

Dann haben wir erst mal ein paar Möhrchen, Paprika und Gurke geschnibbelt, die wir dann mit selbstgemachtem Tzaziki und gekauften Kartoffeldip zwischendurch genascht haben.



Und dann haben wir mit dem zweiten Projekt losgelegt: Wimpelkette nähen.
A. ist bisher noch Nähanfängerin, sie hat "erst" Lavendelsäckchen und zwei Kissenbezüge genäht. Stoff hatte sie sich selbst mitgebracht und nachdem ich ihr das Grundprinzip erklärt hatte, ging es auch schon los.


Eine Vorlage für den Wimpel erstellen, Wimpel ausschneiden und dann die Vorbereitungen für den Schriftzug treffen. Ja, sie wollte direkt applizieren - viele erste Male also für sie.
Der Einfachheit halber haben wir aus dem O in HOME ein eckiges O gemacht :-) Mithilfe von Vliesofix haben wir die Buchstaben aufgebügelt und dann mit einem kurzem Geradstich nochmal nachgenäht.

Dann die Wimpel rechts auf rechtszusammennähen, wenden, bügeln und an das Schrägband annähen. Fertig!
A.s (geliehene) Nähmaschine machte leider diverse Zicken, den Grund haben wir nicht herausfinden können (bzw. an den Fluseln und der noch versteckten abgebrochenen Nadel lag es nicht...). Aber dennoch kann sich das Ergebnis echt sehen lassen!

Ich habe zeitgleich eine Wimpelkette aus Leinen mit buntem WELCOME-Schriftzug erstellt. Den Leinen-Stoff habe ich diverse Male verflucht, weil er sich soooo leicht verzogen hat und daher alle Dreiecke unterschiedlich groß waren.


Im rund nähen war ich bisher immer eine ziemliche Niete und war es daher immer umgangen. Aber dieses Mal habe mich dran gewagt. "Keep calm and get the seam ripper" war also das Motto, bis ich mit meinem Ergebnis zufrieden war ;-) Im Endeffekt habe ich das O und das C quasi per Hand, also nur durch Handrad-drehen genäht.


Um halb eins waren wir dann beide fertig mit unseren Wimpelketten. Wir haben dann beschlossen, das Projekt "Frühlingsblumen basteln"* auf den nächsten Basteltag zu verschieben.

* Idee und Bilder von hier: Frische Brise 

Die Ergebnisse nochmal im Überblick:
vier Brote
Welcome- & Home-Wimpelkette
Ich freue mich schon auf unseren nächsten Basteltag. Auch wenn ich es mal mag, so alleine für mich hinzufrickeln, macht es auch sehr viel Spaß, in Gemeinschaft zu basteln, zu backen und zu nähen. Man kann sich gegenseitig assistieren oder bei Farb- und Stoffkombinationen beraten. Und natürlich quatschen :-)

Habt ihr schon einmal gemeinsam mit euren Freundinnen gebastelt oder genäht? Könnt ihr uns noch tolle Projekte für die nächsten Basteltage empfehlen?

Montag, 18. Februar 2013

Waldspaziergang am Sonnen-Sonntag


Heute schien die Sonne! Wie schön!
Nach einem seeeehr späten Frühstück mit Pancakes und selbstgebackenem Körnerbrot haben wir eine schöne Runde durch den Wald gedreht.
Der letzte Waldspaziergang ist doch schon viel zu lange her! Lässt man den einen Abend Anfang Januar, an dem wir vier Stunden lang geocachend im dunkeln durch den Wald getigert sind, außer Acht, war der letzte Waldspaziergang nämlich im Oktober!

Höchste Zeit also, den Sonnenschein zu nutzen und raus in die Natur zu gehen! Vitamin D tanken!
Teilweise lag noch Schnee, aber die ersten Knospen an Buchen konnte man schon entdecken. Bald wird es grün :)


Wie war euer Sonntag?

Samstag, 16. Februar 2013

London - her mit euren Tipps!


Nächste Woche gehts für ein verlängertes Wochenende nach London. Im Herbst gabs bei airberlin ein Herbst-special, da haben mein Freund und ich zugeschlagen.

Habt ihr noch DIE ultimativen Tipps für uns?

Ich selbst war mit meiner Family in den 90ern mal mit einer organisierten Busreise in London, die typsichen Touristenattraktionen haben wir dort abgeklappert. Mein Freund war auch schon ein paar Mal dort. Aber dennoch habt ihr doch vielleicht den ein oder anderen Tipp für uns?

Wo kann man besonders lecker essen?
Wo gibt es schöne kleine Läden, in denen man gut stöbern kann (und am besten mit einem großen Technik-/Multimedia oder Outdoor-Bekleidungs-Laden nebenan, wo ich den männlichen Part unserer Reisetruppe abliefern kann ;-)?
Wo kann man abends gut feiern gehen (am liebsten Rock/Indie/Britpop so die Richtung - ihr seht ja anhand meiner Konzertliste, was ich gerne höre)?

Vielen lieben Dank jetzt schon :)


Dienstag, 12. Februar 2013

Mein erster Nähauftrag!

Letztens habe ich mal wieder eine Windeltasche genäht.
Bei meinem privaten Facebook-Account habe ich ein Album "selfmade", in dem ich einige meiner selbstgenähten, -gebastelten... Sachen zeige (denn die wenigsten wissen von meinem Blog).
Nachdem ich mit einer Kollegin "Facebook Friends" geworden war, sprach sie mich auf meine selbstgemachten Sachen an und kurze Zeit später kam die Frage, ob ich für eine Freundin eine Windeltasche nähen könne. Natürlich konnte ich das!


Wieder in der schon öfters genähten Ikea-Wachstuch und Ikea-graue-Blümchen-Stoff*-Kombination. Die Verschlussklappe habe ich nach dem Wenden nochmal abgesteppt, das macht noch gut etwas her, finde ich.


Mein eigenes Label durfte natürlich auch dran - das sieht irgendwie direkt professioneller aus :) Ein kleines Etikett mit Waschanleitung und eine schlichte Verpackung habe ich auch noch schnell gebastelt, so dass meine Kollegin die Tasche direkt am selben Tag übergeben konnte.


Dies war übrigens mein erster richtiger Nähauftrag :) Yeah!

*Den Stoff gibt es leider nicht mehr zu kaufen. Falls noch jemand Vorräte davon zuhause hat, die er nicht braucht, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sie sich bei mir meldet!

Freitag, 8. Februar 2013

♫ LIVE: Royal Republic (Save The Nation Tour 2013)


Ich habe euch noch gar nicht die Fotos meines letzten Konzerts in 2012 (Muse in Hamburg) gezeigt und komme jetzt schon mit den Fotos des ersten Konzertes in 2013 um die Ecke.

Letzten Freitag war ich in einer meiner liebsten Konzert-Locations, das Doornroosje in Nimwegen (NL).
Auf der Bühne standen: Royal Republic.
Eigentlich hätten wir Royal Republic schon im November 2012 in Amsterdam gesehen, nur leider ist kurz vorher das Konzert auf März 2013 verschoben worden. Gleichzeitig wurden aber einige neue Termine, darunter der in Nimwegen, bekannt gegeben. Klar, dass wir dabei sein mussten.

Die Schweden-Rocker und das Doornroosje, das konnte ja nur ein gutes Konzert werden. Und das wurde es auch. Ein verdammt gutes, ach, was sag ich, GEILES Konzert :-)
So viel Energie im Saal, so viel Spaß am live spielen auf der Bühne und so viel Spaß an Live Musik im Publikum (siehe dazu auch das dritte meiner unten gezeigten Videos, ab 01:52)!

Die Vorband haben wir nicht wirklich mitbekommen, da wir erst relativ spät da waren.
Dann gab es noch eine "speciaal onderbreking" wegen des Jack Friday, es wurde der Sieger eines Air-guitar-Contests gekürt, der mit seiner Prämie, einer E-Gitarre im Jack Daniels Design seinen Siegertitel nochmal auf der Bühne abfeierte, während auf einer Leinwand sein Teilnahme-Video (mit air guitar) lief.
Da er zu einem Royal Republic-Song performte, war das schon perfekte Einstimmung (Foto Nr. 13 von dieser Seite hat das ganz schön eingefangen).

Und das ging es los.

Royal Republic enterten die Bühne und innerhalb weniger Sekunden stand ich nicht mehr am Ende des ersten Drittels sondern direkt vor der Bühne, in der dritten Reihe (ohne Securitygraben dazwischen, also direkt dran am Geschehen)!
Mich dort zu halten war gar nicht so einfach, es ging sooo dermaßen ab in der Menge.

Hatte mein Kumpel kurz zuvor den Doppelknoten in meinen Schnürsenkeln noch mit einem müden Lächen abgetan, wusste er nach nur drei Liedern, wieso ich das gemacht hatte. Lose Schuhe flogen umher und auch er musste sich bücken, um die Schuhe wieder zuzuschnüren ;-)

Ganz vorne, direkt vor Adam, dem Sänger, der Rampensau - das war geil. Man konnte den Jungs quasi in die Augen schauen und war ja darauf bedacht, nicht beim falsch-mitsingen (ich singe doch immer meine "eigenen" Texte) ertappt zu werden ;-)

Nach nur kurzer Zeit war Adam schon schweißgebadet, so richtig richtig pitschnass. Es tropfte von seiner Nase, von seinen Händen, und wie seine Gitarre aussah, konntet ihr ja bereits auf dem ersten Foto sehen - alles Schweiß!

Zwischendurch wurde natürlich immer wieder mit dem Publikum gequatscht. Mit der Erklärung, dass die Radiosender ihre Musik zu hart fänden und nach Acoustic-Versionen fragten, wurde das nächste Stück eingeleitet. "Addictive" in einer speziellen Acoustic-Version. Seeehr amüsant :) Einen Ausschnitt findet ihr in den Videos weiter unten.

Zwischendurch gab es noch ein Battle zwischen Adam und Hannes, dem Lead-Gitarrist. Abwechselnd stimmten sie die ersten Zeilen bekannter Lieder an - z.B. Metallica. "Smells Like Team Spirit" wurde dann etwas länger gespielt. Sogar "Wind Of Change" wurde, wenn auch nur kurz, angestimmt :-)

Man merkt, dass die Jungs eine enge Bindung zu ihren Fans haben. Anstatt einfach so von der Bühen zu verschwinden, verteilten sie die restlichen Plektren und die Setlists (oder bauten Flieger aus ihnen) und schüttelteten fleißig Hände.
Whohoooo, ich habe von allen vieren die verschwitzten Hände berührt! Naja, ich hab mir kurz später nach dem Toilettengang trotzdem die Hände gewaschen ;-)


Hiermit spreche ich eine absolute Empfehlung aus: Falls sich euch irgendwann/-wo die Gelegenheit bietet, Royal Republic live zu sehen, nehmt sie wahr! Ihr werdet es nicht bereuen!

Hier nun die Videos:

"Full Steam Spacemachine"


"Addictive" in der Acoustic-Version


"Everybody Wants To Be An Astronaut" (am Ende gings so ab, dass ich nur noch die Kamera festhalten konnte und gegen's Umfallen gekämpft und dabei wohl die Stopp-Taste erwischt habe ;-)


Und, ward ihr dieses Jahr schon auf einem Konzert? Oder steht bald eins an?