Freitag, 30. August 2013

Natur pur!

Ich weiß nicht, was das für eine Hecke ist, die auf Rügen an unserem Feriendomizil steht. Ich weiß allerdings, dass die Schmetterlinge die weißen Blüten sehr sehr mögen. Ich hätte stundenlang vor der Hecke stehen und die ganzen schönen Schmetterlinge fotografieren können.

Seht ihr diese hässlichen braunen Falter? Davon schwirrten auch ganz viele herum.

Eines Tages gesellte sich noch ein Schneckenhaus auf einem Blatt hinzu.

Und eine Spinne!!!

Ich wünsche euch heute einen schönen Start ins Wochenende!
Habt ihr besondere Pläne? Ich treffe mich morgen mit tausendkrönchen, um gemeinsam mit ihr zu nähen. Endlich haben wir einen Termin gefunden! Und Sonntag hebe ich ab ;-) Meine Schwester und ich haben unserem Vater zum Geburtstag einen Rundflug über den Niederrhein geschenkt, den wollen wir am Sonntag einlösen. Ich bin schon echt gespannt, wie das wird! Hach, wie aufregend!

Dienstag, 27. August 2013

Unser Sommerurlaub 2013

Wie auch die Jahre zuvor haben mein Freund und ich unseren Sommerurlaub auf Rügen verbracht. Bereits im Juni haben wir spontan eine herrliche Woche dort erlebt. Das Wetter war einfach traumhaft und es war richtig sommerlich. Dementsprechend waren meine Erwartungen ans Wetter für die Woche im August, die wir schon lange geplant hatten, hochgesteckt. Tja, im August war das Glück uns nicht so ganz hold, das Wetter war relativ wechselhaft. Am Samstag und vor allen Dingen am Sonntag regnete es richtig viel, mir taten die Camper in ihren Zelten schon total leid. Danach besserte sich das Wetter glücklicherweise.

Und ab Mittoch Abend blieben wir eigentlich komplett vom Regen verschont. Perfektes Timing! Hatten wir doch für den Mittwoch Abend Karten für die Störtebecker Festspiele, welche auf einer Freilichtbühne stattfinden. Am Freitag waren wir sogar am Strand (und nach ewig langer Überwindung *brrrr* auch im Meer). Auch wenn der Himmel nicht strahlend blau war, das Meer war dank des super feinen, hellen Sandstrands und der nicht vorhandenen Wellen total klar und strahlte  matt-türkis. Im Meer wimmelte es nur so vor Quallen. Die waren mit Sicherheit auch nicht dabei förderlich, die Kälte zu überwinden und ganz im Wasser abzutauchen. Aber nachdem mich ein paar Quallen berührt hatten und ich merkte, dass diese keine bösen Feuerquallen waren, machte es Spaß, diese glibberigen Dinger zu berühren. Sind schon faszinierende Wesen.

(fast) der gleiche Standpunkt, andere Uhrzeit (nämlich 8 Uhr morgens), ganz andere Wirkung
Alles in allem war die Woche auf Rügen richtig schön. Zwei Ausflüge, ein schöner Abend-Event, ein paar Gammeltage am Wohnwagen und am Strand, dazu einfach viel Zweisamkeit, Ruhe, Natur und einfach mal Zeit für sich. Es war traumhaft.

Nach dieser einen Woche war unser Urlaub allerdings noch nicht beendet. Am Samstag packten wir unsere Sachen und verließen die Insel, um die A20 nur kurze Zeit später in Rostock wieder zu verlassen.

Unser Ziel dort hieß Warnemünde, genauer das Cruise Center. Denn es stand uns eine einwöchige Kreuzfahrt bevor!
Zusammen mit meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Freund haben wir mit der AIDAmar die Baltischen Metropolen unsicher gemacht! Das Schiff führte uns für jeweils einen Tag nach Tallinn, St. Petersburg, Helsinki und Stockholm. Die zwei Seetage ermöglichten Kontrastprogramm - lange ausschlafen, auf dem Pooldeck rumlümmeln, sich im Body & Soul Sport-Bereich auspowern, einfach die Seele baumeln und den Blick in die Ferne schweifen lassen und die Eindrücke aus den Städten sacken lassen.


Macht euch also noch auf viele, viele Foto-Posts gefasst :)

Sonntag, 25. August 2013

Ich bin wieder da!

Hallo aus der Heimat! Ich bin wieder zuhause. Die letzten zwei Wochen war ich im Urlaub :-) Die letzten drei Blogposts waren daher programmiert und gingen automatisch online...

Jetzt heißt es erstmal wieder, im Alltag anzukommen. Der Koffer ist ausgepackt, die erste Maschine Wäsche läuft und die Basics fürs Frühstück morgen sind auch bereits besorgt. Morgen gehts direkt wieder zur Arbeit und ich hoffe, dass ich nicht im Chaos versinken werde, da der Urlaub meiner Kollegin nahtlos an meinen anschließt.

Aber zum Glück stehen auch viele schöne Sachen auch an:
Über 1000 Fotos sichten (ja, ich habe fleißig geknipst!). Über 500 Blogposts lesen (ihr ward auch ganz schön fleißig!). Nähprojekte angehen. Einen lange geplanten Nähtag mit meiner Freundin abhalten. Zwei Geburtstagsgeschenkgutscheine einlösen. Kreativprojekte planen. Mein neues Handy, welches zuhause bereits auf mich gewartet hat, kennenlernen und noch eine neue Simkarte mit passendem Tarif besorgen, dann bin ich auch endlich mobil online - yeah!

Von den Fotos und vom Urlaub werdet ihr hier bestimmt noch einiges sehen und lesen. Der war nämlich echt toll und abwechslungsreich :-)

Einen kleinen Eindruck vermittelt ja schon das Bild, auf dem Urlaubsmitbringsel und Erinnerungskram zu sehen sind. Nur so viel schon vorab: Ich habe mich an und auf der Ostsee rumgetrieben, war in fünf verschiedenen Ländern, habe an manchen Tagen gefaulenzt, habe mir an anderen Tagen tolle Städte angeschaut und habe viel zu viel gegessen!

Was habt ihr so in der Zwischenzeit getrieben?

Donnerstag, 22. August 2013

Selbstgemachte Pasta

Ein Punkt auf meiner 29 bevor 30-Liste lautet: mindestens 3x Nudeln selbst herstellen. Zum Geburtstag hatte ich nämlich von meinem Freund eine Nudelmaschine und von seinen Eltern passend dazu ein Buch mit Nudel- und Soßen-Rezepten und einen Pastatrockner geschenkt bekommen. Ende Juni war es soweit, ich habe die Nudelmaschine das erste Mal herausgeholt.

Direkt zwei Sachen vorweg:
1) Das ist ein heiden Aufwand!
2) Die Nudeln sind so lecker!

Als allererstes habe ich den Teig hergestellt.

Zutaten:
300g Hartweizenmehl oder Spätzlemehl (gibts im normalen, gut sortierten Supermarkt)
3 Eier
1 EL Olivenöl
1 TL Salz

In das Mehl eine Mulde formen, hier nacheinander die Eier reingeben und diese jeweils kurz verquirlen. Dann nach und nach mit dem Mehl verkneten und die restlichen Zutaten hinzugeben. Diesen Teig solange kneten, bis er schön glatt ist und leicht glänzt. In ein Küchenhandtuch einschlagen und bei Zimmertemperatur 30min ruhen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich mich mit meiner Nudelmaschine vertraut gemacht. Die Anleitung kommt zwar in verschiedenen Sprachen daher, aber in Italienisch ist sie um einiges ausführlicher als in Deutsch, Englisch etc. Aber nach etwas hin und her blättern und rätselraten war soweit alles klar. Zunächst muss die Maschine gereinigt werden, indem man durch die verschiedenen Walzen/Werkzeuge Nudelteig durchjagt, der dann aber nicht mehr gegessen werden darf. Also habe ich aus Mehl, Wasser und einem Schuss Olivenöl nochmal schnell Teig zusammengerührt und den dann solange durch die Maschine gekurbelt, bis ich dachte "das reicht jetzt" (und keine neuen Metallspäne mehr hinzu kamen...). Dann war auch die halbe Stunde Ruhepause für den richtigen Teig um.

Dieser Teig wird nun geviertel. Das erste Viertel darf zunächst 5 - 6 Runden durch die Nudelmaschine drehen, wobei die Walzen auf die höchste Stufe (=am weitesten auseinander) gestellt sind. Zwischen jedem Walzvorgang den Teig zusammenklappen, ich habe das mal längs, mal quer gemacht. Und zwischendurch immer wieder mit Mehl bestäuben (dafür habe ich ganz normales Mehl genommen), damit der Teig nicht irgendwo kleben bleibt. Nach ca. 6 Walzvorgängen auf höchster Stufe kann man damit beginnen, die Walzen eine Stufe niedriger zu setzen. Den Teig 1 - 2 mal dadurch schicken - dieses Mal ohne falten. Die Walzen solange niedriger setzen und den Teig durchwalzen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist (bei Bedarf - falls die Nudelplatte zu lang wird - diese einmal durchschneiden).

Jetzt muss die lange Nudelplatte erstmal wieder ruhen, indem man sie auf ein bemehltes Küchenhandtuch legt und dort 30min liegen lässt. In der Zwischenzeit kümmert man sich nach dem gleichen Prinzip um die anderen Viertel des Nudelteigs.
Ich habe mit dieser Technik acht lange Nudelplatten erhalten.

Danach können die Nudeln in die gewünschte Form gebracht werden. Dazu habe ich den Bandnudel-Aufsatz meiner Nudelmaschine verwendet und die langen Nudelplatten nacheinander dadurch gekurbelt. Dadurch, dass die Nudelplatten durch die Ruhezeit etwas angetrocknet waren (das sollte ja auch so sein), war es etwas schwierig, den Anfang zwischen die "Werkzeuge" einzufädeln. Danach klappte es allerdings problemlos, schön lange Bandnudeln waren das Ergebnis :-)
 
Auch diese müssen jetzt noch ein bisschen ruhen (ca. 15min), bevor sie gekocht werden dürfen. Entweder man legt sie wieder auf bemehlten Handtüchern aus, oder man hat so ein fancy Aufhängeding wie ich.

In der Zwischenzeit habe ich mich dann um die Soße gekümmert. Da wollte ich ja nicht mit meiner zwar leckeren, aber effe-einfachen Standard-Tomatensoße um die Ecke kommen. Also habe ich die Soße  nach dem Rezept "Pasta con Pomodori e Rucola" von Dreierlei Liebelei gemacht. Ein bisschen Tomatenmark kam noch mit rein, aber ansonsten habe ich sie ziemlich genau wie Nadine gekocht.
Kurz bevor die Soße fertig war, habe ich das Nudelwasser aufgesetzt und die Nudeln für 2-3 Minuten ins Wasser geschickt. Sie schwammen ziemlich schnell oben, was dann auch das Zeichen dafür war, dass sie gar sind.
Die Nudeln gut abtropfen lassen und auf Teller verteilen. Soße über die Nudeln geben, Rucola hinzu, mit Olivenöl und Balsamico beträufeln und Parmesan drüberhobeln.
Guten Apettit!


Ich stand summa summarum vier Stunden lang in der Küche und bei der Soße hat sogar mein Freund noch etwas mitgeholfen. Aber es hat sich gelohnt. Die Nudeln waren richtig, richtig lecker. Schön fluffig, irgendwie elastisch, aber ohne gummiartig zu sein. Und die Soße war auch einfach top!
Fazit: Ich habe erwartet, dass es viel Aufwand ist. Dass es aber SO lange dauert, damit hatte ich nicht gerechnet. Allerdings habe ich es mir auch schwieriger vorgestellt. Ich sah mich schon fluchend mit gerissenen Nudelplatten und nur kurzen Stummelnüdelchen in der Küche stehen. Aber davon bin ich ja glücklicherweise verschont geblieben.

Das schöne ist, dass ich grob die Hälfte der Nudeln von dieser ersten Nudel-mach-Aktion noch habe - denn man kann die Nudeln problemlos komplett trocknen (ca. 1 Tag) und dann bis zu 3 Monate in einem geschlossenen Gefäß aufheben.

Danach möchte ich auf jeden Fall noch andere Nudelrezepte ausprobieren. In meinem Buch sind noch einige drin, die echt gut klingen.
Ich freue mich aber auch, wenn ihr mir eure liebsten Nudelteig- oder Pastasoßen-Rezepte verratet!

Habt ihr schonmal Nudeln selbst gemacht?

Sonntag, 18. August 2013

Windeltasche Felix

Heute gibt es einen Lückenfüller-Post. Windeltaschen habe ich euch ja eigentlich schon zur Genüge präsentiert... Themen für andere Posts hätte ich auch zur Genüge. Teilweise sind die Posts auch schon fertig. Nur die Bilder wollen noch bearbeitet werden. Und da tue ich mich ja manchmal schwer bzw. habe das Gefühl, dass ich da unnötig umständlich bin. Naja, Übung macht den Meister. Kann man mit Gimp eigentlich auch Collagen erstellen?

Zurück zum Thema. Ich habe letztens wieder eine Windeltasche genäht, ein Geschenk, was ich einmal quer durch die Republik geschickt habe. 
Der neue Erdenbürger ist zwar schon ein paar Wochen auf der Welt, aber aus dem Windelalter ist er ja glücklicherweise noch nicht entwachsen ;-)

Ich muss ja zugeben, dass ich mich bei der Stoffkombination für Jungs echt schwer tue. Also entweder bin ich da zu sehr auf "Jungs-Farben" fixiert oder mein Stoffvorrat gibt wirklich nicht so viele Jungs-taugliche Stoffe her. Daher habe ich die gleichen Stoffe wie für die letzte Windeltasche verwendet.

Für Windeltaschen verwende ich ja gerne feste Stoffe, die von Ikea (wie hier der schwarz-weiße) sind dafür toll.

Vom Wachstuch, welches ich mal in Hamburg bei Frau Tulpe gekauft habe, ist leider auch nicht mehr viel übrig, aber aus dem einen Meter habe ich vier Windeltaschen hinbekommen, das ist schon ganz ok.

Was gibt's bei euch so neues von der "Nähfront"?

Sonntag, 11. August 2013

Hochzeitsbastelei (Geldgeschenk)

Ich hatte euch ja bereits erzählt, dass Ende Juli nicht nur ein Geburtstag, sondern gleichzeitig auch noch eine Hochzeit gefeiert wurde. Meistens schenkt man ja Geld (das hatte sich das Brautpaar auch gewünscht), aber einfach in nen Umschlag stecken? Nicht mit mir ;-)
Also bin ich mal wieder kreativ tätig geworden. Ich wusste, dass ich irgendwie den Hochzeitsurlaub thematisch einbinden wollte. Aber wie?!? Schließlich habe ich mich dann Freitag Nacht, nach der Fertigstellung des Täschchens hingesetzt und drauf los gewerkelt. Um 4 Uhr nachts war ich dann fertig und trotz aller vorherigen Zweifel mit dem Ergebnis echt happy (und am nächsten Morgen zum Glück auch immer noch...).

Heute zeige ich euch, was ich da bis mitten in die Nacht gebastelt habe (die Erlaubnis, die Gesichter zu zeigen, habe ich mir natürlich vorher eingeholt).
 
New York City Geldgeschenk Hochzeit
Es ist eine 3D-Klappkarte geworden, die ich aber "festgenäht" habe, so dass man sie nicht klappen kann (sie ist nämlich immer nach hinten weggeklappt).

Den vorderen Bereich habe ich mit hellblauem Geschenkpapier beklebt und dann auf Maskingtape-Streifen unsere Glückwünsche geschrieben.
Für den Mittelteil habe ich in Ermangelung von grünem Papier grünes Maskingtape genommen - Streifen für Streifen aufgeklebt :-)
Auf den hinteren Bereich habe ich ein New York-Skyline-Foto (über die Google-Bildersuche) geklebt. Meine Pappe (ein Tray aus Wellkarton) war schon vorgeknickt, so dass ich das Foto etwas in der Höhe verlängern musste, damit der komplette dritte Bereich ausgefüllt ist. Und da es an der oberen Kante immer abgehen wollte, habe ich es mit Sternchen-Maskingtape befestigt, für die Sternenhimmel-Optik quasi ;-)

Für den 3D-Effekt habe ich mir New York-typische Elemente ausgesucht. Die Brücken oder markante Gebäude waren ja bereits in der Skyline enthalten. Also habe ich mich für die Statue of Liberty und das typische New York Taxi, ein Yellow Cab, entschieden.

In das Taxi habe ich noch Gesichter des Brautpaares geklebt :-)

Die Statue of Liberty habe ich ohne besondere Verzierungen im Bild platziert.

Lange hatte ich überlegt, wie ich die Geldscheine in das Geschenk einbinden könnte. Schiffe? Frösche? Schwäne? Nee, passt doch alles nicht. Dann fiel mir die Geldgeschenk-Box der Großstadtprinzessin wieder ein, schon war die Idee für die Geld-Männchen geboren.
Das Krawattenhemd muss leider ohne Ärmel daherkommen, die Anleitung war für Dollarscheine, die ja ein anderes Format als die Euro-Scheine haben.
Das restliche Geld habe ich dann einfach als Herzchen neben dem Brautpaar platziert.
Anleitungen:
Hemd: *klick* und *klick* | Hose: *klick* | Kleid: *klick* | Herz: *klick*

Da die Geld-Figuren im Vordergrund stehen sollten, konnte ich nicht wie für das Taxi und die Freiheitsstatue Stege aus der Karte rausschneiden. Die wären zu instabil geworden, zudem wäre zuviel vom Hintergrundbild zerstört worden. Also habe ich einen Aufsteller aus fester Pappe gebastelt, gut festgeklebt und mit Masking Tape überklebt.

Für die Befestigung der Geldscheine an der Karte bzw. an dem Aufsteller kam wieder Masking Tape zum Einsatz, das Zeug ist einfach eine Wunderwaffe :-)

Das Ganze habe ich nachher noch hübsch in Geschenkfolie eingepackt und "schon" war unser Geschenk fertig.

Nachträglich verlinke ich es noch bei Scharlys Kopfkino.

Wenn ihr noch Inspiration für andere Hochzeits-Geldgeschenke braucht, klickt mal in meinen "Gebasteltes"-Post. Die Fotos sind zwar alle grottenschlecht (tja, mit der Zeit lernt man doch ein bisschen, auf was es bei Fotos ankommt, auch wenn ich noch weeeeeiiiiit vom Idel entfernt bin), aber die Ideen finde ich nach wie vor gut.

Montag, 5. August 2013

August 2013

Auf diversen Blogs gibt es ja Monatsrückblicke, in allen möglichen Arten und Formen. Die finde ich ja immer sehr toll. Aber irgendwie schaffe ich das nicht. Vielleicht geht es mit Instagram-Fotos einfacher, ich weiß es nicht, aber bis auf den Januar- und Februar-Rückblick hat das bei mir nicht geklappt.
Auf anderen Blogs (z.B. bei Nele und Frische Brise) gibt es Monats-"Vorschauen". Die gefallen mir auch gut. Vielleicht schaffe ich es ja, diese regelmäßig zu verfassen?!


Im August 2013 werde ich oder möchte ich:
  • meine Freundin mit ihrem Baby treffen ✔
  • eine neue Fritzbox bekommen (damit das Palaver mit den Internet- und Telefon-Ausfällen hoffentlich endlich aufhört) ✔
  • 40 Muffins für einen Sektempfang backen ✔
  • eine Hochzeit feiern (siehe Foto oben) ✔
  • hoffentlich ein Wochenende in Berlin planen und buchen?!
  • Gardinen und Kissenbezüge nähen
  • ein Geburtstags-Gutschein-Geschenk basteln ✔
  • viel Zeit mit meinem Freund und meiner Familie verbringen ✔
  • im Meer baden ✔
  • fremde Städte erkunden ✔
  • an der Häkeldecke weiterarbeiten (ich denke, gegen Ende August/Anfang September werde ich mal einen Zwischenstand zeigen) ✔
  • viel lesen ✔
  • mit der Planung des Adventskalendertausches weitermachen ✔
  • einen Nähtag mit Lena abhalten (endlich!) ✔

Ja, ich weiß, der August ist schon ein paar Tage alt (und ein paar Punkte sind bereits "erlebt" bzw. erledigt - leider nicht die Gardinen...). Aber auf die Idee mit der Monatsvorschau bin ich erst gekommen, als ich gerade den Junggesellinnenabschied und Großauftrag-Post veröffentlicht hatte und ich will euch ja nicht mit zwei Posts an einem Tag verwöhnen ;-) Nicht, dass ihr hier noch Ansprüche stellt :-)

Vielen Dank übrigens immer für eure super lieben Kommentare (besonders die letzten Tage zu den beiden Täschchen und den JGA-Taschen und dem JGA-Shirt). Darüber freue ich mich immer sehr :-)

Genießt den Sommer! Ich werde mich in der nächsten Zeit etwas rar machen. Das Wetter muss man einfach draußen ausnutzen, anstatt drinnen vor dem Laptop zu hocken!

Donnerstag, 1. August 2013

Der Junggesellinnenabschied und mein Groß"auftrag"

Erinnert ihr euch noch an meinen Junggesellinnenabschied-Großauftrag? An einem Creadienstag und auch bei den 12 von 12 im Juni habe ich ja schon Einblicke gezeigt. Jetzt möchte ich euch endlich das Endergebnis zeigen.

Für die zukünftige Braut habe ich ein T-Shirt bemalt. Die Idee für Text und Bild kam von der Trauzeugin, ich habe das ganze dann lediglich Freezer-Paper-tauglich gestaltet.


Erkennt man das? Ein Sektglas in der einen Hand, während die andere die Pommesgabel (devil horns) macht ;-)

die Kamera mag den Kontrast weiße Schrift - rosa Herz - dunkellila Beutel überhaupt nicht...
Wir anderen Mädels haben alle lediglich schwarze T-Shirts angezogen, dazu lila Buttons, die eine von uns für knapp 1 € pro Stück im Internet bestellt hatte. Damit wir aber auch etwas "Einheits-Look" haben und auch irgendwodrin unsere Sachen mitschleppen konnten, haben wir für alle (inkl. zukünftiger Braut) Jutebeutel bestellt. Diese habe ich dann mit den jeweiligen Namen und einem Herzchen bemalt.


Ich hatte erst noch geplant, diese zusätzlich mit "JGA Eva" zu bedrucken, aber das wäre in arg viel Arbeit ausgeartet. So kann man die Beutel auch noch besser im Alltag verwenden.


Leider haben sich Freezer Paper und die Beutel nicht so wirklich vertragen. Das Papier hat sich nach kurzer Zeit - besonders an den schmalen Stückchen zwischen zwei Buchstaben - wieder gelöst. Daher sind die Buchstaben leider nicht so ordentlich geworden - echt schade :-(
Dafür sind die Herzchen schön geworden :-)

Ich hatte ja zunächst versucht, die Namen mit Buchstaben-Stempeln zu drucken, aber die Stempel (eigentlich für Papier) waren dafür einfach zu filigran, das hat nicht gut geklappt (oder kennt ihr einen tollen Trick?). Das Herz wollte ich dann mithilfe eines Kartoffelstempels machen, aber auch das wurde auch nicht wirklich schön, also habe ich hier ebenfalls auf Freezer Paper zurückgegriffen. Man kann das Papier übrigens ruhig 2-3 mal verwenden. Man muss halt nur so lange warten, bis die Farbe auf dem Papier getrocknet ist und beim bügeln etwas aufpassen, dass sich durch die Hitze die Farbe nicht doch wieder verflüssigt. Das hatte ich auch schon erfolgreich bei dem Katzentäschchen getestet (da hatte ich für pro Farbe nur eine Vorlage, also jede Vorlage 5-6 Mal verwendet).

Beim Junggesellinnenabschied haben wir uns erst zu einem gemeinsamen Frühstück bei einer von uns zuhause getroffen. Danach ging es bei einer Schnitzeljagd von Düsseldorf nach und durch Köln. An jeder Station haben wir verschiedene Spielchen gespielt (Memory mit Bildern des Brautpaares, Galgenmännchen mit Begriffen mit besonderen Erinnerungen, Activity, Wer bin ich, 4 Kings).

Dabei haben wir aber keine Passanten oder fremde Leute mit einbezogen. Nix mit peinlich Kondome, Küsschen oder Kurze verkaufen! Das Highlight stand uns ja noch bevor: Der gemeinsame Besuch eines Konzertes. Nicht irgendein Konzert - wir waren bei den Ärztivals!

Ich muss sagen, dass ich vom Konzert leider etwas enttäuscht war. Die Ärzte sind dafür bekannt, dass sie viel labern. Und bei der Länge des Konzertes ist es auch ok, so kann man sich ja zwischendurch wieder etwas vom abfeiern erholen ;-)

Aber bei diesem Konzert habe ich es als arg schlimm empfunden. Bis auf am Anfang, wo zwei Lieder hintereinander gespielt wurden, haben sie nach jedem Lied erstmal gequatscht. Teilweise haben sie sich sogar während der Lieder gegenseitig unterbrochen o.ä. Die Stimmung im Publikum (jedenfalls im hinteren Teil) war auch nicht so berauschend. Wir hatten uns im zweiten Bereich etwas nach vorne durchgeschlängelt, da standen aber alle Leute nur doof rum. Daher sind wir schnell wieder weiter nach hinten gegangen, da hatten wir Platz, um unsere Taschen alle auf einen Haufen zu werfen und zu tanzen.

Gegen Ende haben wir Mädels sogar unsere eigene kleine Wall of Death mit anschließendem Moshpit gemacht ;-) Irgendjemand muss ja für Stimmung sorgen. Ich denke, dass vor allem die Tatsache, dass sehr sehr viele Lieder vom aktuellen Album gespielt wurden (sogar "Tamagotchi", das find ich ja wirklich nicht gut) bei vielen Leuten nicht gut ankam, da manche das Album gar nicht kannten.

Naja, man kann ja nicht immer so Kracher-Konzerte erleben. Dafür war der Tag insgesamt sehr schön (wenn man von der Rückfahrt Köln - Essen, für die ich per Bus&Bahn vier Stunden gebraucht habe, absieht).

Ward ihr dieses Jahr auch bei einem JGA dabei? Was habt ihr gemacht?
Oder ward ihr bei den Ärztiväls? Was ist eure Meinung?