Montag, 14. März 2016

12 von 12 im März 2016 - Urlaubsedition Lenzerheide {Leben}

"Heute ist der 12. des Monats. Also gibt es heute mal wieder zwölf Fotos aus meinem Alltag."

So beginne ich in letzter Zeit meist meine 12 von 12-Posts. Dieses Mal passt es nicht so ganz. Erstens ist heute bereits der 14. März und zweitens sind diese Bilder nicht so ganz alltäglich.
Wie ihr vielleicht via Instagram mitbekommen habt, war ich vergangene Woche im Skiurlaub. Schon vorher zuhause hatte ich mir vorgenommen, an unserem Abreisetag unbedingt Fotos für die 12 von 12 zu machen. Tja, und dann ist mir am Samstag erst am späten Nachmittag, als wir schon wieder in Deutschland waren und ich via Instagram #12v12-Posts gesehen habe, aufgefallen, dass ja der 12. war. Dennoch habe ich ein paar Fotos zusammen bekommen - die ersten hatte ich so oder so gemacht, die restlichen dann extra für die 12 von 12.
 

Somit gibt es heute, mal wieder, ein 12 von 12 in der Urlaubsedition.


Der 12. März war der Abreisetag. Was somit auf den Bildern fehlt: Sachen zusammen packen, Zimmer putzen, frühstücken, Check-Out, Auto beladen. Nach dem Auto beladen machten wir uns allerdings nicht direkt auf den Heimweg.

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1) Stattdessen haben wir uns - in warmer Kleidung, aber ohne Skiausrüstung - auf den Weg zur Piste gemacht. Am 12. und 13. März 2016 gastierte der FIS Skiweltcup in unserem Urlaubsort Lenzerheide, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Wir hatten uns bereits zuhause Tickets für das Super-G-Rennen der Damen organisiert, und so wurden wir nach der Einlasskontrolle mit Schweizer Fähnchen und kostenlosem Kaffee vom omnipräsenten Sponsor versorgt.

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2) Die Weltcup-Skipiste "Silvano Beltrametti" endet direkt an einem unserer möglichen Einstiegspunkte ins Skigebiet. So hatten wir bereits Tag für Tag vom Sessellift aus die Arbeiten rund um und auf der Piste miterlebt. Und jetzt standen wir mitten im Getümmel.

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3) Der größte Teil der Strecke für den heutigen Super-G war vom Zuschauerraum aus nicht sichtbar, wir hatten aber einen guten Blick auf die Leinwand. Für die letzten drei-vier Tore konnten wir dann direkt auf die Piste schauen. Aber man musste schnell sein, bei Geschwindigkeiten von an die 100 km/h waren die Skifahrerinnen schneller vorbei gedüst als man gucken konnte ;-)

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4) So ein Plätzchen auf der Tribüne wäre ja auch toll gewesen. Dann hätte man nicht am abschüssigen Berg gestanden und einen noch besseren Blick gehabt. Aber die Tickets dafür waren uns zu teuer.

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5) Aber auch von der Seite war der Blick super und wir waren "hautnah" dabei. Ab und zu wehte eine kleine Schneewolke zu uns rüber, wenn die Fahrerinnen beim Bremsmanöver besonders viel Schnee aufwirbelten.

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6) Nach der letzten Läuferin waren die Jungs der Schweizer Armee am Werk und stellten in Windeseile das Siegertreppchen auf. Bereits bei den Vorbereitungen, zum Beispiel beim Aufstellen des zweireihigen roten Fangnetzes entlang der kompletten Piste oder beim Aufbau der Tribüne hatten wir sie in den letzten Tagen immer wieder beobachten können.

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7) Nachdem sich alle Kiddies mit den Fahnen fein säuberlich aufgereiht und die Presse sich hinter der Abtrennung positioniert hatte, konnte die "flower ceremony" stattfinden. Platz 1 und 3 des Stockerls gingen an Österreich (Cornelia Hütter & Tamara Tippler), Platz 2 an die Schweiz (Fabienne Suter).

Und so war nach gut zwei Stunden der offizielle Teil der Veranstaltung für diesen Tag schon vorüber. Wir stärkten uns noch mit Kaiserschmarrn im sogenannten Weltcupdörfli und verprassten die letzten Schweizer Franken für kulinarische Mitbringsel im Dorfladen, bevor wir uns auf die gut 800km lange Heimreise machten.

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8) Der Freund fährt liebend gerne Auto und ist schrecklicher nicht gerne Beifahrer. Und somit fährt er fast immer die kompletten Strecken, wenn wir in Urlaub fahren. Meist finde ich es nicht so schlimm und weiß mich zu beschäftigen. Zum Beispiel häkel ich an meinem neverending-Häkelprojekt, der Häkeldecke.

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9) Oder ich verzehre Überbleibsel vom Tank- & Essensstop.

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10) Und ganz wichtig: Die Versorgung des Fahrers mit Bonbons sicher stellen.

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11) Zwischendurch ein bisschen navigieren und das manchmal etwas eigenwillige Auto-Navi mit Google maps abgleichen.

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12) Aber ansonsten habe ich mich auf der Autofahrt dieses Mal irgendwie ziemlich gelangweilt. Ich wurde genau dann müde, als ich mit nach dem Weg gucken musste. Danach war ich natürlich hellwach. Lust auf häkeln oder lesen bekam ich erst relativ spät, so dass ich bei einsetzender Dämmerung noch fix die letzte Reihe des Squares zuende gehäkelt habe. Und danach, also die restlichen drei Stunden, habe ich dann ein bisschen nölend auf dem Beifahrersitz gesessen, habe versucht zu schlafen (erfolglos) oder den Freund dazu überreden, mich ans Lenkrad zu lassen (ebenfalls erfolglos).
Aber irgendwann waren wir dann auch wieder zuhause, wir konnten im Supermarkt noch schnell ein paar Sachen für's Frühstück holen und haben dann noch am selben Abend das Auto ausgeladen und die Koffer ausgeräumt, bis es dann Zeit für's Bett war.
 
 
Alle anderen 12 von 12 gibt es bei Caro, meine anderen 12 von 12 gibt es hier.
Zum Vergleich: März 2013

1 Kommentar:

  1. So ein schöner 12. :D Da habt ihr ja noch was richtig schönes aus dem letzten Urlaubstag gemacht!

    Liebe Grüße, Jessica

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