Freitag, 29. Juli 2016

{Fernweh-Freitag} Rügen: Klassizismus in Putbus

Die Urlaube auf Rügen sind immer eine schöne Mischung aus Aktivitäten & Erholung. An den sonnigen Tagen fahren wir meistens an den Strand, machen es uns in unserer Strandmuschel gemütlich und planschen in der Ostsee. Manchmal vertrödeln wir die Zeit auf dem Campingplatz mit lange ausschlafen, spät frühstücken, rumrüseln (der Freund) oder lesen & häkeln (ich). Aber an ein einigen Tagen schauen wir uns immer etwas an oder fahren in einen Ort in dem wir noch nicht waren.

Im Sommer 2013 führte uns ein Ausflug nach Putbus. Putbus ist zwar die jüngste Stadt Rügens, hat aber dennoch einiges an Geschichte vorzuweisen. Die Fotos, die im Hafen Lauterbach (ein Ortsteil von Putbus) entstanden sind, habe ich euch bereits im letzten Sommer gezeigt. In Lauterbach wurde von Fürst Malte 1816 das erste pommersche Seebad gegründet. Fürst Malte war auch derjenige, der Putbus den klassizistischen Stil verpasste, von dem jetzt immer noch viel zu sehen ist. Ein Großteil der Häuser sind auch heute noch weiß gestrichen, so dass Putbus den Beinamen "Weiße Stadt" bekam.

Heute nehme ich euch mit in den Schlosspark, der direkt an den Circus, einen Rondellplatz, angrenzt.

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Hier im Schloßpark steht die schöne - natürlich weiße - Orangerie.

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Der Schlosspark lädt zu einem Spaziergang und zum verweilen ein. Es gibt auch einen kleinen See, an der Seeterrasse (dem letzten Überbleibsel vom Schloss Putbus) kann man sich schön hinsetzen und aufs Wasser blicken.
 
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Oder man macht es sich auf einer Bank in dem Schatten eines Baumes gemütlich.
 
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Wenn man etwas weiter spaziert, entdeckt man das Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen im 1. Weltkrieg (weitere Infos).
 
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Auf dem Weg zur Schlosskirche kommt man am Wildgehege vorbei. Schaut euch mal die ganzen Fliegen auf dem Rotwild im Vordergrund an!!

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Die Schlosskirche war ursprünglich mal das Kurhaus des Ortes. Auf mich machte sie auch gar nicht so einen typischen "Kirchen"-Eindruck. Durch die verwendeten Materialien und durch die vielen großen Fenster fehlt diesem Gebäude die dunkle, manchmal leicht mystische Wirkung, die viele Kirchen sonst haben. Oder habt ihr schon mal Drachenbäume in einer Kirche gesehen?
 
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Die alten Holzbänke fand ich wunderschön.
 
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Meine besondere Aufmerksamkeit fanden dann aber Bücher wie dieses hier. Es gab im hinteren Bereich ein paar Kisten, die scheinbar als Bücher-Tauschbörse/Flohmarkt fungieren. Ob gewollt ist, dass hier solche Bücher zum Tausch angeboten werden? :-D

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Circus. Warum Putbus auch Rosenstadt genannt wird, sollte beim Anblick der folgenden Bilder deutlich werden.
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Rosenstöcke säumen viele der historischen Gebäude rund um den Circus. Dass das letzte Bild keine Rose zeigt, weiß ich natürlich :-) Aber schön ist die Blume trotzdem, nicht wahr?


Mit diesen Blumengrüßen wünsche ich euch ein schönes Wochenende! Ich hoffe, euch hat meine kleine Bilderreise - auch ohne Höhenangsthorrorgeschichten - gefallen.
 
Habt ihr besondere Pläne für's Wochenende?


Quelle der meisten Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Putbus

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